Geschäftsmodell 2016

Ein Living Blogpost

von Patrick Thomas

Letzte Aktualisierung: 17.12.2014

Musik wird durch Streaming entdeckt und durch Download gekauft. Hochmargige Special Editions werden direkt vermarktet. Labels und Musikverlage mergen.

 

Die Streamer sind den Labels etwas schuldig und

  1. monetarisieren das was der User hört mit dem was er zahlt
  2. teilen Follower- und Userdaten mit den Labels
  3. führen diese zu Label-eigenen FollowerShops

Künstler erhalten erstmals mehr Geld, korrekte Abrechnungen, mehr Transparenz und mehr Anerkennung. Musik-Marketing wird zum Follower- und Conversation-Management. "Big Data"-Analyse von Stream- und Download-Gewohnheiten unterstützt das Live-Marketing.

 

Welche Weichen können Streamer heute bereits stellen?

  1. Download-Käufe direkt beim Stream ermöglichen (Track- und Playlist-Käufe)
  2. Offline playback unterbinden (wer offline will soll kaufen)
  3. Links zu Label- und Artist-Seiten bei der Track- und Album-Infos einbauen
  4. Kostenlose Angebote stärker limitieren
  5. Abo-Einnahmen den tatsächlich gehörten Streams zuordnen
  6. Labels ermöglichen, Musik auf Abo-User zu limitieren
  7. Streaming-Userdaten mit Labels teilen (mit Einverständnis der User)

Digitale Propaganda, Streaming und Direktvertrieb: die ALV-Vision für 2016
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